Altersklassentennis und seine Tücken

Himmelhochjauchzend kamen die Bruchköbeler Mannen kürzlich mit einem 8:1 Sieg aus Kassel zurück und der Aufstieg in die Verbandsliga, das erklärte Ziel der H50I für 2020, sollte nur noch rein theoretisch aufzuhalten sein.

Die Tabelle der Gruppe, in der die Mannen des TCB spielen, die im Übrigen mit ausgesprochen starken Mannschaften besetzt ist, gestaltete sich bisher ganz im Sinne der Bruchköbeler. Soweit so gut.

An diesem Wochenende sollte Bruchköbel einen der ganz starken Gegner empfangen, nämlich den TUS Griesheim, die Truppe um Jörg Hosenseidl, spielerisch durchweg gut besetzt.

Die Woche zuvor gegen TC 31 Kassel noch hervorragend in den Einzeln besetzt und mit drei Mann Backup im Gepäck, musste Bruchköbel diese Woche verletzungs- und urlaubsbedingt ihr TEAM H50 I umstellen.

Zwar traten die Bruchköbeler als Tabellenführer mit der klaren Zielsetzung an, den Mitkonkurrenten um die Meisterschaft zu schlagen, um dem Saisonziel einen großen Schritt näher zu kommen.

Bei sonnigem Wetter und Wind spielten zunächst Bodo Fischer und Timo Intek für TCB. Bodo Fischer verlor trotz guter Leistung, allerdings gesundheitlich angeschlagen, gegen einen läuferisch starken Gegner immerhin mit 6:7 3:6.

Timo Intek, hatte Knie und spielte mit angezogener Handbremse – was keinesfalls die gute Leistung seines Gegners schmälern soll – und verlor, für ihn sehr ungewöhnlich, recht deutlich 1:6 1:6.

Ebenfalls in der ersten Runde trat der Mannschaftsführer, Dirk Hoeveler, überzeugend für TCB an. Hoeveler, der regelmäßig dazu neigt, sich auf dem Platz, lautstark als Lehrling zu bezeichnen und dabei aus dem Takt kommt, wurde von der Teambetreuung wieder geerdet und gewann schließlich 6:3 6:4.

In der zweiten Runde überzeugte wiedermal der H50-Rookie Stefan Oßwald. Auch diese Woche dominierte Rookie-Oßwald wieder sein Match und ließ seinem Gegner kaum eine Chance. Rookie-Oßwald gewann stoisch und souverän 6:1 6:1, gegen einen keinesfalls zu unterschätzenden Gegner.

Arne Geissler laborierte ebenfalls am Knie und konnte seine altgewohnte Klasse nicht abrufen; im zweiten Satz, bei einer aussichtsreichen Führung im Tie-Break, kam es dann leider doch nicht mehr zum erhofften Matchtiebreak, sodass sein Spiel mit 3:6 6:7 verloren ging.

In der letzten Begegnung des Tages stand Dirk Heck wieder einmal ein harter Brocken als Gegner gegenüber, kein Geringerer als der ehemalige H40 Doppelweltmeister Rene Sturm. Dirk Heck, für den das Wort Beinarbeit kein Fremdwort ist, konnte sehr gut mithalten, haderte allerdings mit seinem Aufschlag, sodass der Sieg – auch nicht ganz unverdient – an den Gegner ging. Heck verlor sein Match 2:6 2:6. Aber auch Gegner Sturm gestand ein, das es ihm nicht möglich war, Heck einfach so wegzupusten und erkannte die hecksche Leistung durchaus an.

Da die Tage mittlerweile kürzer werden und auch die gegnerischen Spieler teilweise körperlich angeschlagen waren, entschieden sich die Mannschaften, nach 2:4 nach den Einzeln für TUS Griesheim, für die Doppel nicht mehr anzutreten. Das Spielergebnis wurde mit 5:4 für TUS Griesheim gewertet.

Mit TUS Griesheim H50 empfing TCB eine tolle sympathische Mannschaft und der Tag fand einen netten und harmonisch-feuchtfröhlichen Ausklang auf heimischer Terrasse, nach leckerer Verpflegung und guter Bewirtung durch die Clubwirte.

Gleichwohl TCB Federn gelassen hat, steht man immer noch an erster Stelle in der Tabelle vor TC 31 Kassel mit einer deutlich besseren Matchbilanz; möglicherweise ist der Aufstieg tatsächlich nur theoretisch zu gefährden.

Am kommenden Wochenende geht es dann zum letzten Matsch in dieser Saison, zum Tabellenletzten, dem TC Rüsselsheim. Man hofft, dass die verletzten Spieler bis dahin wieder mit angreifen können, um dann am Ende des Spieltages die Meisterschaft feiern zu können!!!

Die TCB Jungs des Team H50I sind heiß – alles fürs Team und alles für den Club!

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